Stand: Mai 2026 · Rymex Systems
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen Rymex Systems (nachfolgend „Anbieter") und den Kunden der angebotenen Softwareprodukte, insbesondere der Praxissoftware HAL.
Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
Rymex Systems stellt cloudbasierte Softwarelösungen für ambulante Praxen und Heilberufe bereit. Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweils gewählten Tarif und der zugehörigen Leistungsbeschreibung unter info.hal.care.
Die Software wird als Software-as-a-Service (SaaS) bereitgestellt. Eine Installation auf eigenen Systemen des Kunden ist nicht Bestandteil der Leistung.
Ein Vertrag kommt durch schriftliche (inkl. E-Mail) Auftragsbestätigung oder durch Freischaltung des Zugangs durch den Anbieter zustande. Die Angebote auf der Website stellen keine bindenden Angebote dar.
Die Vergütung richtet sich nach der jeweils aktuellen Preisliste. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Ausstellung ohne Abzug zu begleichen.
Preisänderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage im Voraus mitgeteilt. Bei wesentlichen Preiserhöhungen hat der Kunde ein außerordentliches Kündigungsrecht.
Die Mindestlaufzeit ergibt sich aus dem gewählten Tarif (6, 12 oder 24 Monate). Nach Ablauf der Mindestlaufzeit verlängert sich der Vertrag automatisch um jeweils einen Monat, sofern er nicht mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt wird.
Die Kündigung hat schriftlich (inkl. E-Mail) zu erfolgen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
Der Anbieter strebt eine Systemverfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel an (ausgenommen geplante Wartungsarbeiten). Wartungsarbeiten werden nach Möglichkeit außerhalb der regulären Geschäftszeiten (Mo–Fr, 8–18 Uhr) durchgeführt.
Kein Anspruch besteht auf Verfügbarkeit bei höherer Gewalt, Störungen im Internet, oder Umständen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters.
Der Anbieter verarbeitet Patientendaten als Auftragsverarbeiter im Sinne von Art. 28 DSGVO. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) ist Bestandteil jedes kostenpflichtigen Tarifs.
Alle Daten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland gespeichert. Der Anbieter trifft technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) gemäß Art. 32 DSGVO zum Schutz der Daten.
Der Kunde erhält ein nicht übertragbares, nicht ausschließliches Recht zur Nutzung der Software für die Dauer des Vertrags. Eine Weitergabe an Dritte ist ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung nicht gestattet.
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), beschränkt auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit einer Ankündigungsfrist von mindestens 30 Tagen zu ändern. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist schriftlich, gelten die neuen AGB als angenommen. Bei Widerspruch gilt das bestehende Vertragsverhältnis unter den alten Bedingungen bis zum nächstmöglichen ordentlichen Kündigungstermin fort.
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertragsverhältnis ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Anbieters.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt eine wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.